Rückblick auf den 9. GMRT in Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde von Malaysia,

mit schönstem Wetter meldete sich am 15. März 2017 definitiv der Frühling zurück und mit ihm der nun schon 9. German Malaysian Round Table (GMRT) für Nordrhein-Westfalen. 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich für die Veranstaltung angemeldet, in Erwartung eines hochkarätigen Programms. Und diese Erwartung wurde nicht enttäuscht!

Es ist hier von einer außerordentlich spannenden Veranstaltung zu berichten. Der Ernst-Schneider-Saal der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Düsseldorf war gut gefüllt, als Karin Lange, Referentin der Abteilung Außenwirtschaft der Industrie und Handelskammer (IHK) zu Düsseldorf die Veranstaltung mit sehr freundlichen und fundierten Worten eröffnete. Wiederum konnte Herr Badrul Hisham Hilal, Trade Consul beim Generalkonsulat in Frankfurt am Main, persönlich begrüßt werden.

Roland Mauss übernahm dann die Begrüßung für die Chapter Initiatoren. Neben den hochkarätigen Referenten, welche im Einzelnen vorgestellt wurden, galt natürlich auch dem Sponsor des Events, der Coface, Niederlassung in Deutschland, Dank und besondere Erwähnung. Frau Lange hatte bereits einen sehr qualifizierten Überblick über das Programm gegeben, dem nur hinzuzufügen war, dass der umfangreiche Beitrag des Tages geradezu als Paradebeispiel für die GMRT-Idee gelten konnte. Denn, die Tatsache, dass ein Unternehmen, gemeinsam mit einem Berater über den vollständigen Prozess einer Unternehmensansiedlung in Malaysia, von den ersten Ideen, über die Umsetzung bis hin zur Inbetriebnahme berichtet, ist genau das Angebot an Erfahrungsaustausch, welches der GMRT an den aktiven Teilnehmerkreis machen möchte.

So wurde die gemeinsame Präsentation der Referenten der Firma Ensinger GmbH – Hersteller von Compounds, Halbzeugen, Fertigteilen, kompletten Baugruppen und Präzisionsprofilen aus Hochleistungskunststoffen – sowie der Rechtsanwaltskanzlei Luther unter dem Titel „Planung und Aufbau eines Werks in Malaysia aus rechtlicher und operativer Perspektive“ zu einem neuen Höhepunkt in einer langen Reihe interessanter Referate. Und es war dann auch eine wahre Freude, den Worten der Vortragenden zu folgen, die sich geschickt die Bälle zuspielten und somit alle Bereiche und Themen sehr eloquent und vollständig abzudecken wussten. Bei den Ausführungen war das Engagement in der Sache, aber auch in der Vermittlung sehr präsent und spürbar, weshalb die zum Teil auch durchaus juristischen Sachverhalte und Erwägungen dennoch sehr lebendig und nie langweilig gerieten.

Die Firma Ensinger hatte auch mit Herrn Erik Stolte, Managing Director der Ensinger Engineering Plastics Malaysia Sdn. Bhd., einen sehr erfahrenen Ingenieur der Verfahrenstechnik aufgeboten, der gerade die richtige operative und lokale Ergänzung zu Rechtsanwältin Frau Anke Haid aus der Ensinger-Zentrale darstellte, die das Projekt, aus der Rechtsabteilung heraus, von der juristischen Seite begleitet hatte. Herr Rechtsanwalt Jörg Schmidt, Associate bei Luther Corporate Services Sdn. Bhd. in Malaysia vor Ort konnte fundiert die Seite des externen (Rechts-) Beraters in diesem Investitionsprojekt abbilden. Obwohl es der Fall war, hatte man nicht den Eindruck dass diese drei Personen zum ersten Mal gemeinsam präsentierten. Es war vielmehr ein Team aus einem Guss.

So startete der Beitrag mit einer kurzen Einführung in die Unternehmensgruppe Ensinger, welche weltweit an 28 Standorten präsent ist, in deren Niederlassungen 2.300 Mitarbeiter tätig sind und die zu den Marktführern in ihrer Branche gehört. Herr Schmidt stellte dann kurz die deutsche Anwaltssozietät Luther vor, welche als Kanzlei gerade auch in Asien/Südostasien für ihre Klienten aktiv ist. Danach folgte eine Darlegung der Gründe für die Standortwahl Malaysia und den konkreten Ort Johor Bahru. Auch wurde die Zeitschiene des Projekts vom Kick-off, über die Gründung und den Kauf einer schlüsselfertigen Fabrik bis zur Inbetriebnahme aufgezeigt. Insgesamt wurde ein Zeitraum von zirka viereinhalb Jahren benötigt.

Herr Schmidt gab dann einen Einblick in die juristischen Rahmenbedingungen in Malaysia, welche so nicht nur für dieses Projekt, sondern auch für andere Projekte gelten könnten. Um die Rechtsform ging es dabei ebenso, wie um Fragen der für die Geschäftstätigkeit benötigten Lizenzen. Auch der arbeitsrechtliche Kontext, insbesondere auch im Hinblick auf die ausländischen Arbeitnehmer, die sogenannten Expats, kam zur Sprache. Es wurde auch deutlich, dass das Steuersystem mit gewissen Anreizen, wie zum Beispiel dem „Pioneer Status“, die Entscheidung für einen Standort unterstützen kann. Zu guter Letzt ging es auch noch um die Regeln der Fremdwährungsbewirtschaftung und den Companies Act 2016, welcher kürzlich mit Wirkung zum 31. Januar 2017 novelliert wurde.

Wie schon angemerkt, handelte es sich zusammengefasst um einen sehr runden, umfassenden und ausgezeichnet präsentierten Beitrag. Nicht überraschend gab es im Anschluss eine sehr rege Diskussion sowie Fragen von den sehr aufmerksam folgenden und aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die die Referenten gerne und umfassend beantworten konnten. Für die Zukunft wünschen wir uns noch mehr von solchen gemeinsamen Referaten. Die Initiatoren werden sich weiterhin um ein entsprechendes Programm bemühen.

Nachfolgend wurde das Video ,,Malaysia Truly Asia – The Essence of Asia“ gezeigt. Eine gute Gelegenheit, um die Gedanken nach den harten Fakten ein wenig schweifen zu lassen und sich von der touristischen und kulturellen Vielfalt von Malaysia zu überzeugen.

Den formellen Teil der Veranstaltung beendete Chapter Initiator Roland Mauss mit seinem Schlusswort. Er dankte noch einmal ganz herzlich den Referenten Anke Haid, Erik Stolte und Jörg Schmidt. Auch galt der Dank Herrn Rechtsanwalt Philipp Kersting, der den Beitrag in dieser Form initiiert hatte und der leider aufgrund einer Verspätung im Luftverkehr erst zum Ende der Veranstaltung dazu stoßen konnte. Die IHK Düsseldorf war wieder ein hervorragender Gastgeber mit ihren tollen Räumlichkeiten und auch die Tagungsorganisation durch das Team um Frau Lipperson und Frau Brügmann war wie immer vorbildlich.

Auf Einladung der Coface, Niederlassung in Deutschland, für deren Sponsoring wir uns hier noch einmal ausdrücklich bedanken möchten, ließ man bei Getränken und einem asiatischen Imbiss in informellem und gemütlichem Rahmen den Tag ausklingen und widmete sich dem Networking.

Am 28. Juni 2017 wird ein kleines Jubiläum gefeiert. Es findet dann nämlich bereits der 10. GMRT Düsseldorf statt. Nach der derzeitigen Planung freuen wir uns sehr auf den Besuch und Vortrag von Herrn Daniel Bernbeck, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Malaysischen Industrie- und Handelskammer/Malaysian-German Chamber of Commerce (MGCC). Außerdem wird ein sehr erfahrener Expat und Manager direkt aus Malaysia erwartet, der über seine vielfältigen Erfahrungen in diesem Land berichten wird.

Bitte notieren Sie sich dieses Datum, um ihre Teilnahme sicherzustellen, sowie den 15. November 2017 als Termin für den 11. GMRT in Düsseldorf. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit der Website www.gmrt.de sowie den versendeten E-Mail-Einladungen. Auf der Website finden Sie auch Informationen zu den weiteren GMRT-Chapters in anderen Regionen.

An dieser Stelle eine Bitte im Namen der Initiatoren, IHK und Sponsoren: Der GMRT wird vom ehrenamtlichen Engagement und von der uneigennützigen Unterstützung von Förderern wie der IHK und den Sponsoren getragen. Damit ist es erst möglich ein attraktives Angebot inklusive köstlicher Bewirtung zu bieten, für welche an anderer Stelle nicht unerhebliche Teilnahmegebühren erhoben werden.

Wir möchten daher hier gerne an alle Interessenten appellieren, dass Sie uns bei begründeter Verhinderung rechtzeitig informieren, damit wir die Bestellung für das Catering anpassen und das hohe Niveau dieser Veranstaltungsreihe gewährleisten können. Jeder hat natürlich weiterhin Verständnis dafür, dass bei Notfällen eine Teilnahme auch sehr spontan nicht möglich sein kann.

Bei allen zwischenzeitlichen Rückfragen stehen Ihnen die Chapter Initiatoren unter der E-Mail-Adresse duesseldorf@gmrt.de jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

GMRT Düsseldorf

Roland Mauss Albert Sham

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Redefining the Green Game

From left Ir. Ahmad Hadri Haris, Group CEO Of Malaysian Green Technology Corporation, Elina Jani,Chief Executive Officer Greentech Ideaslab, Syed Ahmad Syed Mustafa Chief Executive Officer Greentech Catalyst and Woon Foo Wen, Chief Executive Officer Greentech Malaysia Alliances

From left Ir. Ahmad Hadri Haris, Group CEO Of Malaysian Green Technology Corporation, Elina Jani,Chief Executive Officer Greentech Ideaslab, Syed Ahmad Syed Mustafa Chief Executive Officer Greentech Catalyst and Woon Foo Wen, Chief Executive Officer Greentech Malaysia Alliances

14 March 2017, Bangi – Malaysian Green Technology Corporation (GreenTech Malaysia) continues to successfully lead the nation’s green technology landscape through impactful projects under its four flagships; Green Malaysia Plan, Green Procurement, Electric Mobility and Sustainable Living, encouraging Malaysians to a green lifestyle resulting in a vibrant local green economy.

Under the dynamic leadership of its Group Chief Executive Officer, Ir. Ahmad Hadri Haris, GreenTech Malaysia has since 2013, raised the bar to introduce game-changing initiatives working in partnership with over 100 partners comprising international and local government ministries municipal councils, financial institutions, public and private corporations as well as academia.

Speaking at a media briefing, Ir. Ahmad Hadri Haris said, “Over the last couple of years, Malaysia has become an active participant and contributor to the global green transformation, from collaborating with several countries at COP21 to organising international green events on home ground.”

“To keep pace with these, at GreenTech Malaysia, I have been focused on strengthening the company’s foundation and forming the right partnerships in order for us to venture into bigger projects that can create greater socio-economic impact in line with Malaysia’s green agenda. We are always on the lookout for innovative ideas that have growth potential, which we will evaluate and subsequently help connect with financiers to make these ideas viable,” he added.

Under the Green Malaysia Plan Flagship, to-date the organisation has developed 10 green policies and blueprints, including the National Electric Mobility Blueprint, Kedah Green Agenda, Selangor Green Action Plan as well as the recently sanctioned Green Technology Master Plan. These documents are aimed at guiding the intended authorities and sectors to incorporate green action plans within their area of jurisdiction, contributing to the reduction of nation’s greenhouse gas emissions.

The Green Technology Financing Scheme (GTFS), which is facilitated by GreenTech Malaysia, has thus far financed 272 green projects, amounting to RM2.96 billion. These projects are expected to contribute to the avoidance of 3.161 million tonnes of CO2 equivalent, creating a total of 4,645 green jobs and generating RM5.812 billion in green investments.

Ir. Ahmad Hadri explained, “Over the years, the GTFS has helped Malaysian financial institutions grasp the prospect of green technology ventures better resulting in a growing acceptance amongst banks to fund new green projects even in the absence of proven track record. This clearly signals the shift in mindset amongst conventional banks to include green impact in their considerations in addition to the usual financial criteria.”

Currently GTFS boasts 28 international and local participating financial institutions such as Citibank, Standard Chartered, Public Bank and Maybank, from only 8 in 2010. The GTFS has also been recognised internationally for its successful role in spurring green investments. As a result, GreenTech Malaysia has been appointed as one of the founding members for the world’s first Green Bank Network in November 2015 and will be instrumental in facilitating the growth of green businesses within the ASEAN region.

Under the Green Procurement Flagship, GreenTech Malaysia initiated the Government Green Procurement programme in 2013, as the public sector represents about 15% of Malaysia’s GDP. Through a lead-by-example from Malaysian authorities, GreenTech Malaysia expects that the programme would have a trickle-down effect to influence the private sector, creating both supply and demand in the local market. To date, GreenTech Malaysia has extended the programme to 12 Ministries and Agencies with the target to have all Ministries participate in the programme by 2017, collectively achieving 20% of green procurement by 2020.

To further allow procurers to easily identify certified green products and services, GreenTech Malaysia introduced the MyHIJAU Mark in 2015, a green recognition scheme that identifies green products and services with existing green certifications, which are then registered and listed in the MyHIJAU Directory. At present, there are 103 companies participating in the MyHIJAU Mark and Directory with 369 registered green products and services. GreenTech Malaysia targets to register 300 companies with 2,000 green products and services by 2020.

In the area of Electric Mobility, GreenTech Malaysia has embarked on several engagements with stakeholders and the public to create greater awareness on the feasibility of electric vehicles (EVs) for public and private ownership. One of the key initiatives is the Tesla Programme initiated in 2015, which saw the Government approved for 100 Teslas to be imported to the country on a duty-free basis, to be leased to corporate leaders and key influencers to advocate the benefits of EVs. To date the organisation has delivered 17 Teslas, adding to the 114 number of EVs currently on Malaysia roads.

In support of the increasing shift to EVs, GreenTech Malaysia launched its very own charging station network, ChargEV, in 2015, to provide EV users greater charging convenience. The ChargEV technology is developed in partnership with The New Motion, a global leading manufacturer for EV charging system.

To date, GreenTech Malaysia has installed 150 ChargEV stations across the nation with the support from the increasingly eco-minded premise owners and property developers. GreenTech Malaysia is confident of expanding the network further, particularly with the partnerships forged with PETRONAS Dagangan Berhad and BMW Malaysia.

“During our engagement with industry players and the public, we can definitely see the excitement for EVs in the market. The challenge of course was the price factor and also to shift Malaysians away from the norm and embrace new technology. It is, therefore, our role to continuously demonstrate the feasibility of EVs, to gain market acceptance. This is critical in order for us to convince EV manufacturers that Malaysia has the potential to be the regional hub and to encourage them to invest in Malaysia,” Ir. Ahmad Hadri explained.

“After years of advocating, I am pleased to share that we are beginning to see a gradual shift to EVs as these have proven to be a practical solution to pollution while also helping drivers to save cost on fuel and maintenance and providing a green lifestyle option in transportation,” he added.

Under the Sustainable Living Flagship, the Low Carbon Cities Framework and Assessment System has been extended to 52 local authorities currently, an impressive rise from 6 in 2013. This is a clear indication that more local authorities are prioritising the concept of sustainable cities for their municipalities. GreenTech Malaysia targets to have all 154 local authorities understand the concept of the framework and 52 local authorities to implement the LCCF and produced their baseline CO2 data by 2020.

On an international level, the International Greentech and Eco Products Exhibition and Conference Malaysia (IGEM) will continue to be one of the key platforms to spur the green economy, having successfully generated business leads of over RM10 billion in the past six years. This year, IGEM will take place from 11th to 13th October, targeting RM1.6 billion in business leads, 320 exhibitors and 30,000 visitors from over 20 countries.

Over and above this, GreenTech Malaysia will also be managing the Malaysia Pavilion, on behalf of the Malaysian Government and the Ministry of Energy, Green Technology and Water, for the upcoming International Specialized Exhibition EXPO-2017, themed “Future Energy”, to be held at Astana, Kazakhstan from 10th June for a period of three months. This platform is set to further showcase Malaysia’s best developments alongside 117 countries in the area of green technology and sustainability to an estimated audience of over five million visitors.

Ir. Ahmad Hadri further commented, “I am pleased to share that since realigning the company’s focus areas in 2013, GreenTech Malaysia has been able to deliver impactful results, through our many effective partnerships. This is a clear testament of the increased interest in green technology solutions, signalling promising growth in the green market.”

“To further maximise on this growth potential, we have assigned some of these projects to our subsidiaries, which will allow us to focus more sharply on the targeted key areas. These subsidiaries will also assist the organisation to drive commercial projects as part of our strategy to become self-sustaining and support the national green agenda,” he added.

Between 2015 and 2016, GreenTech Malaysia established three subsidiaries namely, GreenTech Malaysia Alliances Sdn. Bhd. (GTMA), GreenTech Catalyst Sdn. Bhd. (GTC) and GreenTech IdeasLab Sdn. Bhd. (GTI). GTMA is focused on driving green businesses through strategic partnerships, while GTC is responsible to expedite the adoption of green technology through offering services in finance, entrepreneurship, standardisation and incentivisation. Meanwhile, GTI is tasked with developing green skills and promoting green events to spur the economy through customised green training programmes, on-ground public engagements and industry-level international exhibitions.

For more information, please visit www.greentechmalaysia.my.

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Niederlande erkennt malaysischen Holzzertifizierungsstandard MTCS an

MTCC erhofft sich noch besseren Zugang für malaysische Holzunternehmen in Europa

Berlin/Kuala Lumpur, 21. Februar 2017 – Das niederländische Parlament hat am 18. Januar 2017 die vollständige Anerkennung des Malaysischen Holzzertifizierungssystems MTCS im Rahmen der holländischen Beschaffungspolitik für nachhaltiges Holz beschlossen. Grundlage des Beschlusses war die Entscheidung der niederländischen Umweltministerin Sharon Dijksma vom 22. Dezember 2016 infolge eines positiven Berichts des staatlichen Timber Procurement Assessment Committee (TPAC).

Für das Malaysische Holzzertifizierungssystem MTCS ist die Entscheidung des niederländischen Parlaments ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung einer vollständigen internationalen Anerkennung. Der Malaysische Holzzertifizierungsrat (MTCC) geht davon aus, dass die MTCS-Anerkennung im Rahmen der niederländischen Beschaffungspolitik für nachhaltiges Holz den malaysischen Holzunternehmen einen noch besseren Zugang zu den europäischen Märkten ermöglichen werde. „Der Schritt ist eine Bestätigung für Malaysias Engagement und die fortlaufenden Anstrengungen der letzten Jahre zur Förderung einer nachhaltigen Forst- und Holzwirtschaft“, kommentierte der Vorsitzende von MTCC, Datuk Himmat Singh, die Entscheidung.

„Die Anerkennung von MTCS wird dazu beitragen, dass Ziel der niederländischen Regierung, bis 2020 mindestens 90 Prozent ihrer Tropenholzimporte aus nachhaltigen Quellen zu decken, zu erfüllen”, führte Singh weiter aus.

Für MTCS-zertifizierte Produkte ist Europa der wichtigste Absatzmarkt. Die Niederlande ist mit einem Anteil von 30 Prozent größter Importeur von malaysischem Tropenholz. Die MTCS-zertifizierten Holzprodukte haben einen Anteil von etwa 50 Prozent aller in die Niederlande eingeführten zertifizierten tropischen Holzprodukte. Weitere wichtige Märkte in Europa sind neben Großbritannien auch Belgien, Frankreich und Deutschland. In allen diesen Staaten ist MTCS seit längerem als Nachweis für nachhaltiges Holz anerkannt. In Deutschland ist MTCS als ein von PEFC anerkanntes Zertifizierungssystem für die öffentliche Auftragsvergabe des Bundes sowie für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bremen, Bayern und Nordrhein-Westfalen zugelassen. Die Freie und Hansestadt Hamburg erkannte MTCS bereits im Dezember 2009 als erste deutsche Kommune offiziell an.

 

Quelle: Pressemitteilung des MTCC

Über MTCC:

MTCC wurde im Oktober 1998 als eine unabhängige Organisation mit dem Ziel gegründet, das malaysische Holzzertifizierungssystem MTCS zu entwickeln und umzusetzen. Die Standards des MTCS gewährleisten eine unabhängige Bewertung der Waldbewirtschaftung, um die Nachfrage des Marktes nach zertifizierten Holzprodukten zu befriedigen. Der Zertifizierungsstandard MTCS wurde im Mai 2009 als erstes tropisches Holzzertifizierungssystem im asiatisch-pazifischen Raum von PEFC als Nachweis für nachhaltige Forstwirtschaft anerkannt. Eine Verlängerung der Anerkennung um weitere fünf Jahre erfolgte im Juli 2014.

 

 

Weiterführende Informationen unter:

http://www.mtcc.com.my/

http://www.nachhaltiges-tropenholz.de

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